Newsletter 01 - 2012
Berliner Info von Michael Hartmann, MdB
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Ausflug des Ortsvereins zum Braunkohletagebau Garzweiler am 29.09.2011

(wmu) Dass sie Bürger einer “Energiegemeinde” sind bewies eine große, bunt gemischte Interessentengruppe mit ihrer Teilnahme an der Informationsfahrt des SPD-Ortsvereins Waldalgesheim/Genheim zum Braunkohletagebau Garzweiler II im Rheinischen Braunkohlerevier.

Die Frage nach Ersatzenergien beschäftigt viele Verbraucher nach dem Atomausstieg. Besonders in der damit verbundene weitere CO2 –Belastung durch fosslile Enegieträger wie Kohle und Erdöl verbirgt sich eine der vordringlichsten Bedenken. Dieser Frage war einer der Beweggründe des Ortsvereins, mehr Information vor Ort zu erhalten, um qualifiziert an den Diskussionen teilnehmen zu können.

Bei der Veranstaltung im RWE-Informationszentrum ging es daher um die Themen: Gewinnung, ortsnahe Verarbeitung, Rekultivierung, sozial veträgliche Umsiedlung, der vom Tagebau betroffenen Bevölkerung, Rauchgasreinigung, CO²-Abspaltung und -Nutzung statt Verpresseung in Endlagerstätten.

Bei der Nutzung bieten sich verschiedene Alternativen an. Als technische Gase finden sie bereits Verwendung ebenso wie im Biotechnischen Bereich in der Landwirtschaft. Chemische Umwandlung durch Trennung von Kohlen- und Sauerstoff sowie die direkte Umwandlung durch Bakterien in Biomasse befinden sich noch in der Forschungs- bzw. In der Erprobungsphase. (Eine DVD über diese Anwendungen, Versuche und Forschungen kann in der Begenungsstätte der AWO an den Öffnungszeiten zur Ansicht ausgeliehen werden.)

Die Technologien sollen nach Auskunft von RWE, sobald anwendbar, in den neuen Kraftwerken der Region zur Anwendung kommen. Die Energieversorgung scheint also auch ohne Atomstrom unter annehmbaren Umweltbedingungen gesichert zu sein!

In den Diskussionen, besonders im Bereich der Rekultivierung und der Umsiedelung, -die Waldalgesheimer sind darin erprobt-, zeigten sich die Teilnehmer ebenso kompetent wie die Referentin, die sich zuvor auf der Homepage von Waldalgesheim kundig gemacht hatte und keine Antwort schuldig blieb.

Höhepunkt war die Fahrt durch den Tagebau mit dem weltgrößten Schaufelradbagger. Dessen wahre Ausmaße wurden besonders durch die 6m³ fassenden Baggerschaufeln bewusst. Das Bild zeigt deutlich den Größenvergleich.

 



Bingen: SPD kürt Michael Hüttner einstimmig zum Kandidaten für OB-Wahl

Ministerpräsident Kurt Beck, OB-Kandidat Michael Hüttner, MdB Michael Hartmann und Dr. Till Mueller-Heidelberg, Fraktionschef der SPD im Binger Stadtrat (von links). Foto: Helena Sender-Petry Ministerpräsident Kurt Beck, OB-Kandidat Michael Hüttner, MdB Michael Hartmann und Dr. Till Mueller-Heidelberg, Fraktionschef der SPD im Binger Stadtrat (von links). Foto: Helena Sender-Petry

Allgemeine Zeitung vom 13.09.2011 - BINGEN

Von Michael Lang

Die SPD in Bingen hat den Landtagsabgeordneten Michael Hüttner als Kandidaten für die OB-Wahl in Bingen im April 2012 aufgestellt. Hüttner erhielt am Dienstagabend alle 79 Mitgliederstimmen und alle 23 Delegiertenstimmen.

Die Bedeutung der Kandidatenkür unterstrich SPD Landesvorsitzender und Ministerpräsident Beck durch seine Anwesenheit. Beck sagte, Hüttner sei an der Basis verwurzelt und er hoffe, dass die Serie der für die SPD gewonnenen OB-Wahlen in Rheinland-Pfalz fortgesetzt werden könne.

Vor wenigen Wochen hatte Ralf Claus für die SPD die OB-Wahl in der Binger Nachbarstadt Ingelheim im ersten Wahlgang für sich entschieden.